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Hauptausrüstung für eine Produktionslinie zur Herstellung von RDF-Pellets (Ersatzbrennstoff-Pellets) aus 100 Tonnen pro Tag Siedlungsabfällen

Siedlungsabfälle (Municipal Solid Waste, MSW) gehören zu den am schnellsten wachsenden Umweltproblemen weltweit. Deponien beanspruchen nicht nur wertvolle Flächen, sondern verunreinigen auch Boden und Grundwasser und setzen gleichzeitig Treibhausgase frei. Doch in diesen Abfällen steckt eine wertvolle Ressource. Durch die Umwandlung von Siedlungsabfällen in Ersatzbrennstoff-Pellets (RDF-Pellets) können wir den Druck auf Deponien verringern, CO₂-Emissionen senken und einen hochkalorischen Ersatz für fossile Brennstoffe herstellen. Dies ist nicht nur Abfallwirtschaft—es ist ein Schritt hin zu einer Kreislaufwirtschaft.

Siedlungsabfälle

Hauptschwierigkeiten beim Recycling von Siedlungsabfällen

Die Verarbeitung von Siedlungsabfällen zu hochwertigen RDF-Pellets ist technisch anspruchsvoll aufgrund:

  • Der stark heterogenen Zusammensetzung (Organik, Kunststoffe, Metalle, Glas, Textilien)
  • Des hohen Feuchtigkeitsgehalts (oft >50 %), der den Heizwert senkt
  • Von Verunreinigungen und sperrigen Gegenständen, die die Anlage beschädigen können
  • Der Notwendigkeit einer gleichmäßigen Partikelgröße für eine effiziente Pelletierung

Diese Herausforderungen erfordern robuste, gut konstruierte Anlagen und ein intelligentes Prozessdesign.

Lösung von GEP ECOTECH: Hauptausrüstung für eine 100-TPD-RDF-Pelletierlinie

Welches sind also die wichtigsten Anlagenkomponenten in einer Produktionslinie zur Umwandlung von Siedlungsabfällen in RDF-Pellets mit einer Kapazität von 100 t/Tag (8-Stunden-Schicht)? Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die fünf kritischsten Maschinen.

Kernausrüstung im Detail

KernausrüstungHauptmerkmale und SpezifikationenRolle in der Linie
Primärer Doppelwellen-Shredder– Hochdrehmoment-, Niedriggeschwindigkeits-Design
– Kapazität: 10–15 t/h
– Ausgangsgröße: 100–300 mm
– Messer aus NiCrMo-Legierung (Import aus Europa)
– Doppelmotoren (insgesamt 90–180 kW) mit Planetengetrieben
Aufreißen von Säcken und primäre Zerkleinerung. Umwandlung von rohen Siedlungsabfällen in einen groben, rieselfähigen Strom für die weitere Verarbeitung.
Trommelsieb– Rotierende Trommel (Durchmesser 1,5–2,0 m, Länge 6–8 m)
– Sieböffnungen: 50–100 mm
– Vollständig abgedichtet mit Staub-/Geruchsabsauganschlüssen
– Rollförderung – verhindert Verstopfungen, geringer Verschleiß
Trennung von organischen Feinanteilen (für die Biotrocknung) von der übergroßen RDF-Fraktion. Steigerung des Heizwerts durch Entfernung von Inertstoffen und Feuchtigkeit.
Windsichter– Regelbarer Luftstrom durch Zentrifugalventilator
– Ventilatorleistung: 25–40 kW
– Trenneffizienz: 70–90 %
– Kapazität: 5–10 t/h
Trennung von leichten Brennstoffen (Kunststoffe, Papier, Folien) von schweren Inertstoffen (Glas, Steine, Metalle, feuchte Organik). Liefert eine saubere, hochkalorische Fraktion.
Sekundärer Einwellen-Feinzerkleinerer– Hydraulischer Schieber für kontinuierliche Beschickung
– Ausgangsgröße: ca. 50 mm (einstellbares Sieb)
– Motorleistung: 90–200 kW
– Hydraulische Sieböffnung per Knopfdruck für einfache Wartung
Homogenisierung des RDF zu einer gleichmäßigen, rieselfähigen Faserflocke. Wesentliche Vorbereitung für eine stabile Pelletierung.
RDF-Pelletpresse– Ringmatrix mit mehreren Formen und Druckrollen
– Kapazität: 2–5 t/h
– Hauptantriebsleistung: 185–250 kW
– Pelletdichte: 600–1200 kg/m³
– Heizwert: 3500–5500 kcal/kg
Verdichtung des zerkleinerten RDF zu festen, hochdichten Brennstoffpellets. Das Endprodukt ist leicht zu transportieren, zu lagern und in Zementöfen, Kraftwerken oder Industriekesseln zu verbrennen.

RDF-Pelletierlinie aus Siedlungsabfällen

Weitere Anlagen in der Linie umfassen einen Kettenförderer für gleichmäßige und kontinuierliche Beschickung, Bandförderer für den Materialtransport, eine manuelle Sortierstation zur Entfernung von Großmetallen, Glas und gefährlichen Abfällen (B3/Gefahrstoffe), einen Magnetabscheider zur Entfernung von Eisenmetallen sowie ein intelligentes SPS-Steuerungssystem für zentrale Überwachung und Schutz—all diese Anlagen tragen zu einer erfolgreichen Anlage zur Herstellung von RDF-Pellets aus Siedlungsabfällen bei.

Nachgewiesener Erfolg – 55.000 Tonnen/Jahr MSW-zu-RDF-Projekt im Nahen Osten

Die Lösungen von GEP ECOTECH sind weltweit bewährt. Ein herausragendes Beispiel ist unser RDF-Projekt mit einer Jahresproduktion von 55.000 Tonnen im Nahen Osten. Diese Anlage verarbeitet Siedlungsabfälle zu hochwertigem RDF für Zementöfen. Trotz des anspruchsvollen Einsatzmaterials mit hohem Feuchtigkeits- und Schadstoffgehalt gewährleistet die RDF-Pelletierlinie einen stabilen Betrieb, geringen Wartungsaufwand und konstante Pelletqualität.

RDF-Projekt mit einer Jahresproduktion von 55.000 Tonnen im Nahen Osten

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GEP ECOTECH verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung im Recycling fester Abfälle. Mit einer intelligenten Fertigungsbasis von 66.000 m², über 150 nationalen Patenten und mehr als 500 erfolgreichen Projekten in über 100 Ländern bieten wir eine vollständige Palette an Anlagen zur Ressourcenverwertung von Siedlungsabfällen, zugeschnitten auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse.

Wenn Sie eine Anlage zum Recycling von Siedlungsabfällen oder zur RDF-Produktion planen, bietet GEP ECOTECH Komplettlösungen—von einzelnen Maschinen bis zur gesamten RDF-Produktionslinie. Unser Team bietet Verfahrensplanung, Anlagenfertigung, Installationsberatung und Kundendienstunterstützung.

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